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Óscar Pérez – Bruder, Polizist, „Staatsfeind Nr. 1“?

Die Confederación Masónica Interamericana veruteilt den gewaltsamen Tod von Óscar Pérez  (am 15.1.2018) als „außergerichtliche Hinrichtung“. Die Interamerikanischen Freimaurer-Konföderation vertritt nach eigenen Angaben 77 Großlogen und Oriente aus 24 Ländern mit 10.400 Logen und mehr als 350.000 Freimaurer.

Medieninteresse weckte Óscar Pérez, Angehöriger der CICPC Polizeibehörde,  als er im Juni 2017 die Gebäude des Obersten Gerichts und des Innen- und Justizministerium  aus einem gekaperten Hubschrauber heraus beschoss. Bei der Aktion gab es keine Verletzten oder Toten. Öffentlichkeitswirksam ließ Pérez eine Fahne mit der Aufschrift „350 LIBERTAD“ aus dem Hubschrauber hängen – ein Hinweis auf Artikel 350 der Verfassung Venezuelas, deren Übersetzung (in Englisch) sinngemäß lautet:

The people of Venezuela, faithful to their republican tradition, its struggle for independence, peace and freedom, shall disown any regime, legislation or authority that runs counters to democratic values, principles and guarantees, or that undermines human rights.

Beileidsbekundungen und Protestnoten folgen seitdem aus verschiedenen international Großlogen, beginnend in Südamerika und sich international ausbreitend.

Der Militärische Abschirmdienstes DGCIM (Dirección General de Contrainteligencia Militar) hat zwischenzeitlich mindestens neun Freimaurerlogen durchsucht bzw. Unterlagen zur Durchsicht angefordert. Diese Information ist schwer zu verifizieren. Sie gründet auf Meldungen aus Venezuela.

Die Situation in Venezula verstehen (Quelle: Vox):

Die Umstände des Todes von Óscar Pérez verstehen (Quelle: The New York Times):

Óscar Pérez  lebte vom 7.4.1981 bis zum 15.1.2018 und hinterlässt eine Witwe und drei Kinder.

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